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Niederschrift der Besprechung in Zagreb über die Aussiedlung von Slowenen und Serben[1]

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PA AA Bonn, Deutsche Gesandtschaft in Zagreb, Paket 54, Pol 2, Nr. 1, Umsiedlung von Slowenen..., E 241310-22; AMNOM, Umsiedlungsstab Untersteiermark, Ref. III, Bd. 1; AMNOM, Kroatische Delegation, Bd. 1; Mf. aus NAW, T-120, R-4828. Vgl. ADAP, D XII/2, Dok. 589.
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Siehe Dok. Nr. 75.
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Siehe Dok. Nr. 64, Anm. 4.
4
Siehe Dok. Ne. 23.
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Siehe Dok. Nr. 23.
6
Siehe Dok. Nr. 23
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Nach Maribor wurden kurz darauf 2 Offiziere als Kroatische Delegation beim Umsiedlungsstab Untersteiermark entsandt, Oberstleutnant Franjo Ferrant und Kapitän Ante Matasić. Im Bericht des SS-Sturmbannführers Willi Beisner an den deutschen Gesandten in Zagreb Siegfried Kasche vom 11. 6. 1941 heisst es: »1. Von Marschall Kvaternik wurden auf meinen Vorschlag Generalstabsmajor lvan v. Ferrant und Kapitän Ante Matasić als Mitarbeiter und Verbindungsoffiziere bei der Umsiedlungskommission in Marburg ernannt. Beide Herren haben sieh nach eingehenden Besprechungen mit mir am Montag, den 9. Juni 1941, nach Marburg begeben und haben dort bereits ihre Tätigkeit aufgenommen. Major v. Ferrant ist Volksdeutscher, sein Bruder ist Offizier in der deutschen Armee. Kapitän Matasić ist ehemaliger k. u. k. Marineoffizier und einwandfrei. Sachlich dürften bei beiden alle Voraussetzungen für eine reibungslose Zusammenarbeit gegeben sein.« (PA AA Bonn, Deutsche Gesandtschaft Zagreb, Paket 54, Pol 2, Nr. 1, Umsiedlung von Slowenen ...)
8
Willi Beisner war bei der Einsatzgruppe der Sipo und des SD in Jugoslawien und Verbindungsführer des Militärbefehlshabers in Serbien beim deutschen Gesandten in Zagreb.
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Siehe Dok. Nr. 65 und 72.
10
Siehe Dok. 87.
11
Siehe Dok. 69.
12
Siehe Dok. Nr. 86.
13
Siehe Dok. Nr. 105.
14
Siehe Dok. Nr. 86 und 131.
15
Siehe Dok. Nr. 122, 129, 133, 136, 145, 147, 151, 155, 157 und 160.

A b s c h r i f t

Besprechungsniederschrift der am 4. 6. 1941 unter der Leitung des Deutschen Gesandten in Agram-Obergruppenführer S. Kasche stattgefundenen Umsiedlungsbesprechung

Inhalt:

Anlage I - Anwesenheitsliste
Anlage II - Besprechungsthema
Anlage III - Besprechungsniederschrift

Anlage I

Anwesenheitsliste

der Besprechung am 4. 6. 1941 in der Deutschen Gesandtschaft in Agram.

Lfd. Nr.NameDienststellung:
1S. KascheGesandter
2Dr. BenzlerGesandter
3S. KvaternikLandwehrminister
4UiberreitherChef der Zivilverwaltung, Reichsstatthalter
5TurnerChef der Militärverwaltung in Serbien
6Dr. LorkovièStaatssekretär im Aussenministerium
7GlaiseDeutscher General in Agram
8Dr. VeesenmayerDeutsche Gesandtschaft
9KieselMilitärverwaltung Serbien
10RequardStandartenführer
11KühnDeutsche Gesandtschaft
12KreinerDeutsche Gesandtschaft
13v. TrollDeutsche Gesandtschaft
14Dr. CarstanjenChef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark
15HummitzschKommandeur Sipo-SD Marburg
16Dr. WeinmannEinsatzgruppe der Sicherheitspolizei
17Dr. FuchsSS Staf. und Oberst der Pol.
18Franz NeuhausenNSFK Gruppenführer
19Dr. DumandžićKoordinationsminister

Anlage II.

Betr. Besprechungsthema.

Besprechungsthema war:

Aussiedlung von Slowenen aus dem Reich nach Kroatien bezw. Serbien und Serben aus Kroatien nach Serbien. Verbunden damit worden Einzelfragen über die Behandlung von Kroaten in dem von Jugoslawien neugewonnenen Reichsgebiet.

Besprechung ist vom Auswärtigen Amt mit Telegramm Nr. 389 vom 31. 5. genehmigt gewesen.[2]

Einwilligung des Führers zu den Umsiedlungsvorgängen ist mit Telegramm Nr. 344 vom 25. 5. hier mitgeteilt worden.[3]

Abschrift!

In der Besprechung vom 4. 6. 1941 wegen der Aussiedlung der Slowenen aus dem Reich nach Kroatien bezw. Serbien und von Serben aus Kroatien nach Serbien, an der teilgenommen haben:

Gesandter Obergruppenführer Kasche,
Marschall Kvaternik,
Minister Dr. Dumandžić
Staatssekretär Dr. Lorković
Reichsstatthalter Uiberreither - als Chef der
Zivilverwaltung in der Untersteiermark
Kriegsverwaltungschef Staatsrat Dr. Turner
NSFK Gruppenführer Neuhausen
die letzten 2 Herren für den Militärbefehlshaber in Serbien -
Gesandter Dr. Benzler
General Glaise v. Horstenau als Deutscher General in Agram,

sind folgende Grundsätze für die Umsiedlungsmassnahmen festgesetzt worden:

I. Es werden umgesiedelt:

  1. Welle. In der Zeit bis zum 5. 7. 1941 aus dem Gau Steiermark 5.000 Slowenen (politisch belastete und Intellektuelle.).[4] Von diesen kommen die katholischen Geistlichen nach Kroatien, dafür wird der Unabhängige Staat Kroatien die gleiche Anzahl von orthodoxen Geistlichen nach Serbien zuzüglich Familien umsiedeln. Das Mehr an Familienmitgliedern wird auf die zweite Welle angerechnet. Die Masse der Umsiedlung der ersten Welle wird unmittelbar nach Serbien transportiert.
  2. Welle. Etwa 25.000 nach 1914 in die Untersteiermark eingesiedelte Slowenen.[5] Diese werden aus diesem Gebiet vollzählig in der Zeit vom 10. Juli bis 30. August nach Kroatien umgesiedelt. In der gleichen Zeit werden aus dem Unabhängigen Staat Kroatien die gleiche Anzahl von Serben nach Serbien umgesiedelt, abzüglich des Mehr aus der Umsiedlung der Familien orthodoxer Geistlichen in Gegenrechnung zur 1. Welle nach Serbien.
  3. Welle. Etwa 65.000, meist bäuerliche Slowenen aus den Grenzgebieten der Untersteiermark,[6] ausserdem etwa 80.000 gleichartige Slowenen aus dem Gebiet des Gaues Kärnten.

Diese werden in der Zeit vom 15. 9. bis 31. 10. 1941 nach Kroatien umgesiedelt. Soweit unter den aus dem Gau Kärnten auszusiedelnden Slowenen politisch Belastete und Intellektuelle sich befinden, werden diese unmittelbar nach Serbien ausgesiedelt, mit Ausnahme der katholischen Geistlichen, die im Austausch für orthodoxe Geistliche nach Kroatien eingesiedelt werden. Die orthodoxen Geistlichen kommen dann ebenfalls nach Serbien.
Zif. 2.)

Über die in Zif. 1 für die Umsiedlung genannten Zahlen hinaus sollen aus dem Unabhängigen Staat Kroatien nach Serbien bis zu 30.000 in Kroatien nicht heimatberechtigte Serben umgesiedelt werden. Diese Umsiedlung wird bis zum 31. 10. 1941 in Übereinstimmung mit der unter I. genannten durchgeführt.
Zif. 3.)

Zur Durchführung werden von Seiten der Kroatischen Regierung 2 Beauftragte zum Reichsstatthalter des Gaues Steiermark ab 9. 6. 1941 nach Marburg abgestellt.[7] Sobald die Umsiedlungsfrage für den Gau Kärnten feststeht, werden in gleicher Weise 2 Beauftragte der Kroatischen Regierung zum Reichsstatthalter nach Veldes abgestellt; zur Wahrnehmung der Verbindung zwischen dem Militärbefehlshaber Serbien und der kroatischen Regierung wird bei der Deutschen Gesandtschaft in Agram SS-Sturmbannführer Beisner[8] eingeteilt, welcher mit dem für die Umsiedlung durch den Militärbefehlshaber in Serbien beauftragten SS-Sturmbannführer Dr. Weinmann[9] zusammenarbeitet.
Zif. 4.)

Alle Umzusiedelnden werden in kleineren oder grösseren Transporten vom Beauftragten des einen Staates dem Beauftragten des anderen übergeben. Wer ohne solchen Ausweis die Grenze überschreitet und die sonst üblichen Ausweise auch nicht besitzt, wird als illegal zurückgestellt.[10]
Zif. 5.)

Sämtliche Umsiedler können bis zu 50 kg Gepäck je Person mitnehmen. Für die bäuerlichen Umsiedler kann in gegenseitiger Vereinbarung Mitnahme von Wagen mit Pferd- oder Zugviehgespann vorgesehen werden, Belastung des Wagens nach gegebener Möglichkeit. Es besteht Einigkeit, dass aus Kroatien die gleiche Menge von Fuhrwerk, Pferden und Spannvieh nach Serbien ausgesiedelt wird, welche aus dem Reichsgebiet nach Kroatien durch die Umsiedlung hineinkommt.
Zif. 6.)

Bei der Umsiedlung kann je Kopf der Umsiedler den Geldbetrag bis zu Din. 500,- mitnehmen. Kroatien und Serbien werden auch nach Ablauf der Umtauschfrist diese Beträge einwechseln.[11]

BESPRECHUNGSNIEDERSCHRIFT
der am 4. 6. 1941 - 17.00
unter Leitung des Gesandtschaftsrats von Troll
stattgefundenen Sonderbesprechung der
slowenisch--serbischen Umsiedlung

Inhalt:

Anlage I - Anwesenheitsliste
Anlage II - Besprechungsniederschrift.

Anlage 1

ANWESENHEITSLISTE
der Sonderbesprechung am 4. 6. 1941 - 17.00
in der Deutschen Gesandtschaft in Agram

Leitung Gesandtschaftsrat von Troll

1/von TrollGesandtschaftsrat
2/Dr. Dujmović 
3/Dr. WeinmannSS-Sturmbannführer beim Militärbefehlshaber Serbien
4/HummitzschSS-Hauptsturmführer Marburg
5/Dr. CarstanjenNat. Po. Ref. beim Ch. d. Ziv. Verw. Untersteiermark
6/RequardStandartenführer, Deutsche Gesandtschaft
7/Robert PatzeltOberkontrolleur der Staatsbahn
8/Rupert HorvatDirektor-Stellvertreter des Kolonisierungsamtes in Zagreb
9/Dr. Richard FlögelDirektor d. Kolonisierungsamtes
10/Dr. Vjekoslav VranèićSektionschef der Pol. Abt. d. Aussenministeriums
11/HöfnerHauptmann TO Zagreb
12/Dr. KreinerWissenschaftl. Hilfsarbeiter Deutsche Gesandtschaft

Besprechung über die technische Durchführung der Umsiedlung

Transportfragen.

  1. Erste Welle.

    Der Abtransport der ersten Welle in Stärke von 5.000 Slowenen aus Untersteiermark, Verladebahnhof für die erste Hälfte Kranichsfeld-Frauheim und für die zweite Hälfte Reichenburg. Zielbahnhof Arandjelovac südlich Belgrad, möglichst mit Sonnabend, den 7. Juni 1941 beginnend.[12] In der Zeit bis zum 1. Juli zwei Züge je Woche zu 300 Köpfen. In der Zeit vom 1. bis 5. Juli zwei Züge je Tag zu 300 Köpfen. Als Verpflegungs und Trinkstation sind vorgesehen: Zagreb, Slawonisch-Brod, Sarajevo, Užice. Als zusätzliche Trinkstationen sind vorgesehen: Sisak, Doboj, Zenica, Ustipraća, Visegrad und Caèak. Auf den Trinkstationen insbesonders Milch für Kleinkinder bereitzustellen. Wenn möglich, sollen diese Züge auf der Kleinbahn Bosnisch-Brod einen Verpflegungswagen erhalten, der vom serbischen Umsiedlungskomitee zu betreuen wäre. Alle Züge sind von ärztlichen bezw. Sanitätspersonal aus den Reihen der Umsiedler begleitet. Die Anzahl der mitfahrenden Personen mit Angabe der Kleinkinder wird vom Umsiedlungsstab Marburg, Sturmbannführer Beisner, Hauptmann Höfner, TO. Zagreb, Sturmbannführer Dr. Weinmann bekanntgegeben. Sturmbannführer Beisner und Hauptmann Höfner setzen sich sofort mit den kroatischen Stellen in Verbindung, die noch bekanntgegeben werden. Die Begleitung der Züge übernimmt die Grenzpolizei aus Marburg. Es ist vorgesehen, dass die ersten drei Züge von besonderen Beauftragten des Umsiedlungsstabes Marburg und vom TO Zagreb begleitet werden, um die gemachten Erfahrungen sofort für die weiteren Transporte verwerten zu können. Die kroatischen Behörden werden ersucht, auf den Verpflegungs und Trinkstationen die Unterbringung von Kranken vorzusehen. Da die Umsiedler bis zu 50 kg Gepäck je Kopf mitnehmen können, muss dies bei der Wagenberechnung berücksichtigt werden. Die Mitnahme des Gepäcks in besonderen Gepäckswagen wird als unzweckmässig angesehen. Die Fahrtdauer wird etwa mit 4 Tagen angenommen.

    Zwischen der ersten und zweiten Welle soll versucht werden, einen Abtransport der insgesamt 4.000 slowenischen Intellektuellen aus Kärnten (Krain)[13] Verladebahnhof St. Veit, Zielbahnhof Arandjelovac, in grossmöglichsten Umfange und nach den gleichen Gesichtspunkten wie die erste Welle durchzuführen. Der Rest dieser Intellektuellen aus Kärnten (Krain) ist zusätzlich zu Beginn der zweiten Welle (und event. mit Vollbahn) zu führen.

  2. Zweite Welle.

    Vom 10. Juli bis Ende August sind von Untersteiermark (Reichenburg) nach Kroatien (Agram) abzufahren 25.000 nach 1914 in Untersteiermark eingesiedelte Slowenen.[14] Die Kroatische Regierung wird (durch Errichtung eines grossen Aufnahmelagers) für genügend Unterkunftsmöglichkeit und Verpflegung in Agram sorgen. insbesondere ist für die Verpflegung von Kleinkindern genügend Vorsorge zu treffen.

    In der gleichen Zeit werden die gleiche Anzahl Serben aus Syrmien und Bosnien (westlich der Drina) nach Serbien umgesiedelt. Der Transport findet z. T. mit der Bahn statt. Die Kroatische Regierung wird ersucht, baldmöglichst mitzuteilen, aus welchen Räumen, in welcher Stärke und zu welchen Zielstationen die Umsiedlung vorgenommen werden soll.

  3. Dritte Welle.

    In der Zeit vom 15. September bis 31. Oktober werden 65.000 bäuerliche Slowenen aus Untersteiermark (Reichenburg) und 80.000 Slowenen aus Kärnten ( Krain) ( St. Veit) nach Kroatien (Agram) abtransportiert.[15] In der gleichen Zeit wird die gleiche Anzahl von Serben aus Bosnien (westlich der Drina) nach Serbien abtransportiert. Die Kroatische Regierung wird wieder wie zu Welle zwei gebeten, genauere Angaben zu machen.

  4. Gleichzeitig mit der dritten Welle werden aus Kroatien (in ganz Kroatien verteilt) nach Serbien bis zu 30.000 in Kroatien nicht heimatberechtigte Serben nach Serbien abtransportiert. Diese Transporte müssen ebenfalls bis zum 31. Oktober 1941 durchgeführt sein. Die Kroatische Regierung wird gebeten, die Aufkommensorte mit Streckenangabe rechtzeitig anzugeben.
  5. Adressen:

    Umsiedlungsstab beim Chef der Zivilverwaltung für Untersteiermark, Marburg, Kokoschineg Allee 8, Tel. 26-11, (SS-Hauptsturmführer Hummitzsch)
    Umsiedlungsstab Kärnten (Krain), Veldes, Park-Hotel (SS-Hauptsturmführer Dr. Glaser)
    Verbindungsoffizier des Militärbefehlshabers bei der Deutschen Gesandtschaft in Agram (SS-Sturmbannführer Beisner), Zagreb, Tuskanec 18, Tel. 5570
    Politische Abteilung des Kroatischen Aussenministeriums (Dr. Vjekoslav Vranèić), Markov trg 2, Tel. 5200
    Transportoffizier Agram, Hatzova ulica 16, Tel. 7967 Hauptmann Höfner
    Militärbefehlshaber in Serbien, Belgrad, Parlament, Tel. 27320 Sturmbannführer Dr. Weinmann
    Generalkomitee für die Umsiedlung der Slowenen und Serben, Präsident Oberministerialrat Dr. Fedor Aranicki, Belgrad, Innenministerium

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PA AA Bonn, Deutsche Gesandtschaft in Zagreb, Paket 54, Pol 2, Nr. 1, Umsiedlung von Slowenen..., E 241310-22; AMNOM, Umsiedlungsstab Untersteiermark, Ref. III, Bd. 1; AMNOM, Kroatische Delegation, Bd. 1; Mf. aus NAW, T-120, R-4828. Vgl. ADAP, D XII/2, Dok. 589.
2
Siehe Dok. Nr. 75.
3
Siehe Dok. Nr. 64, Anm. 4.
4
Siehe Dok. Ne. 23.
5
Siehe Dok. Nr. 23.
6
Siehe Dok. Nr. 23
7
Nach Maribor wurden kurz darauf 2 Offiziere als Kroatische Delegation beim Umsiedlungsstab Untersteiermark entsandt, Oberstleutnant Franjo Ferrant und Kapitän Ante Matasić. Im Bericht des SS-Sturmbannführers Willi Beisner an den deutschen Gesandten in Zagreb Siegfried Kasche vom 11. 6. 1941 heisst es: »1. Von Marschall Kvaternik wurden auf meinen Vorschlag Generalstabsmajor lvan v. Ferrant und Kapitän Ante Matasić als Mitarbeiter und Verbindungsoffiziere bei der Umsiedlungskommission in Marburg ernannt. Beide Herren haben sieh nach eingehenden Besprechungen mit mir am Montag, den 9. Juni 1941, nach Marburg begeben und haben dort bereits ihre Tätigkeit aufgenommen. Major v. Ferrant ist Volksdeutscher, sein Bruder ist Offizier in der deutschen Armee. Kapitän Matasić ist ehemaliger k. u. k. Marineoffizier und einwandfrei. Sachlich dürften bei beiden alle Voraussetzungen für eine reibungslose Zusammenarbeit gegeben sein.« (PA AA Bonn, Deutsche Gesandtschaft Zagreb, Paket 54, Pol 2, Nr. 1, Umsiedlung von Slowenen ...)
8
Willi Beisner war bei der Einsatzgruppe der Sipo und des SD in Jugoslawien und Verbindungsführer des Militärbefehlshabers in Serbien beim deutschen Gesandten in Zagreb.
9
Siehe Dok. Nr. 65 und 72.
10
Siehe Dok. 87.
11
Siehe Dok. 69.
12
Siehe Dok. Nr. 86.
13
Siehe Dok. Nr. 105.
14
Siehe Dok. Nr. 86 und 131.
15
Siehe Dok. Nr. 122, 129, 133, 136, 145, 147, 151, 155, 157 und 160.

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