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Dokument 235  >

Auszug aus dem Vortrage des Leiters des Gauamtes für Volkstumsfragen in Kärnten Alois Maier Kaibitsch über die endgültige Germanisierung Kärntens und Oberkrains[1]

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Archiv des Institut za narodnostna vprasanja, Ljubljana, Smlg. A. Maier Kaibitsch, (16 S.).
2
Siehe Dok. Nr. 175.
3
Siehe Dok. Nr. 208.
4
Siehe Dok. Nr. 116, 216 u. 281.
5
Siehe Dok. 287.
6
Siehe Dok. Nr. 91 u. 148.
7
Siehe Dok. Nr. 236, 237, 239, 240, 243, 254, 258, 262, 267, 268 u. 270.
8
Siehe Dok. Nr. 208.
9
Siehe Dok. Nr. 101.
10
Siehe Dok. Nr. 234.
11
Geführt vom Hauptmann Karl Fritz.
12
Geführt von Reinhold Mohrenschildt.
13
Vermutlich nicht besetzt.
14
Geführt von Dr. Wanner.
15
Siehe Dok. Nr. 116.

Auszug aus dem Vortrage des SS-Standartenführers Maier-Kaibitsch in Anwesenheit des Gauleiters, des stellv. Gauleiters, des Regierungspräsidenten, der Kreisleiter und von über 100 führenden Personen der Partei und des Staates anlässlich der Tagung des Gauamtes für Volkstumsfragen am 10. 7. 1942 in Klagenfurt.

Der heutige Gau Kärnten ist ungefähr der Raum, um den sich drei Nationen durch Jahrhunderte hindurch stritten; drei Nationen wollten diesen Raum beherrschen. Vom Norden herunter kamen die Germanen, aus dem Südosten die Slawen, aus dem Südwesten die Romanen und nur vor etwas mehr als einem Jahre war noch am Wurzen die Dreiländerecke, an der drei Staaten aneinander gestossen sind: Das Reich, Jugoslawien und Italien.

In unserem Kampfe um Kärnten mit der Volksabstimmung am 10. Oktober 1920 gelang es, das Land nördlich der Karawanken vor dem andringenden Slawentum aus dem Südosten zu schützen und deutsch zu erhalten. Wir traten damals in den Kampf zu einem Zeitpunkte ein, wo das deutsche Volk am Boden lag. Es muss festgehalten werden, dass damals der Kärntner Volksstamm gegen eine Übermacht angetreten war »zum Kampfe für Deutschland«. Dieser Kampf war ein »deutscher Kampf« und wir wussten, worum es ging, dass wir einzutreten hatten für das deutsche Volk und für das Reich. Vernunftmässig oder verstandesmässig war in diesem Kampfe nicht viel für uns zu holen. Kärnten stand allein und hat sich gegen den neuen Staat der Serben, Kroaten und Slowenen mit der Waffe in der Hand zur Wehr gesetzt. Dann haben wir nach einer 16 monatelangen schweren Besetzungszeit am 10. Oktober 1920 mit 59,04 % der abgegebenen Stimmen dieses Kärnten dem deutschen Volke erhalten. Das war der erste grosse deutsche Erfolg. In diesem Kampfe stürmte der Feind aus dem Südosten über die Karawanken herüber, um auch dieses Gebiet zu beherrschen. Dieser Angriff wurde damals abgewehrt.

59,04 % gaben die Stimmen ab für Deutschkärnten, für deutsche Kultur, für die Zugehörigkeit zum deutschen Kärntner Volk; über 40 % gaben den Stimmzettel für Jugoslawien ab. Diese Ziffern müssen wir festhalten für das Verständnis des weiteren Kampfes und der Lage hier in Altkärnten. 22.000 Abstimmungsberechtigte stimmten für das Deutschtum, 15.000 wollten einen Zusammenschluss mit dem südslawischen Staate. Diese 15.000 blieben im Lande. Im Grossen und Ganzen trat nach der Volksabstimmung keine nennenswerte Abwanderung aus Kärnten ein. Nach der Volksabstimmung waren die Meinungen unter den damals führenden Männern der einzelnen Parteien darüber geteilt, ob es noch notwendig sei, dem doppelsprachigen Gebiet Kärntens ein besonderes Augenmerk zu schenken. Es traten namhafte politische Partei-Führer auf, die sagten, eine besondere Obsorge für das Gebiet sei nicht notwendig. Die politischen Parteien stürzten sich auf das Gebiet. Die Vertreter der politischen Parteien waren der Ansicht, dass sich die Bevölkerung des Abstimmungsgebietes auf die einzelnen politischen Parteien aufteilen werde und dass damit in kürzester Zeit dem Nationalitäten-Kampfe in Südost-Kärnten ein Ende gesetzt werden könne. Der Kärntner Heimatdienst, der die Volksabstimmungsarbeiten durchführte und in dessen Vorstand die Vertreter der politischen Parteien des Landes waren, wurde aufgelöst. An seine Stelle trat der Kärntner Heimatbund, der nunmehr mit Hilfe der national denkenden Bevölkerung versuchte, aus eigener Kraft das doppelsprachige Gebiet in kultureller, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht zu betreuen.

Der grössere Teil der nationalen Slowenen vereinigte sich in einer politischen Partei, »Koroska slovenska stranka« genannt, die selbständig in den Wahlkampf trat und der es auch immer gelang, zwei Abgeordnete in den Kärntner Landtag zu entsenden. Einer dieser Abgeordneten war immer ein katholischer Geistlicher. Ausserdem verfügte diese sogenannte slowenische Minderheit über den slowenischen Kulturverband mit seinem Sitz in Klagenfurt im Gebäude des Hermagoras-Vereines, über die einzelnen örtlichen Kulturvereine, über slowenische Theatervereine, Gesangsvereine, Tamburaschen-Kapellen und zum Teil auch Feuerwehren. Sie entfalteten durch all die Jahre hindurch eine rege Tätigkeit und sind ihre »Igren« noch in guter Erinnerung. Ausserdem bauten sie ihre wirtschaftliche Organisation aus, sodass sie über mehr als 40 slowenische Vorschusskassen verfügten, denen verhältnismässig reichliche Geldmittel zur Verfügung standen. Sie hatten auch ihren eigenen slowenischen Bauernbund. Das Bestreben dieser sogenannten Minderheitsführung ging immer dahin, eine Autonomie zu bekommen, denn sie blieben stur bei dem Standpunkte, dass das Gebiet bis Klagenfurt slowenischer Boden sei, ja dass darüber hinaus das Land bis zu den Tauern ehemals

slowenisches Kulturgebiet sei. In Laibach fanden sie einen starken Helfer. Dort arbeitete die slowenische Intelligenz daran, die Kärntner Frage nicht einschlafen zu lassen und an der Universität in Laibach wurde das slowenische Rüstzeug für den Kampf um Südkärnten geschmiedet. Die Schriften, Broschüren, Aufsätze und Bücher, die von den Slowenen in diesem Kampfe um Kärnten geschrieben wurden, nahmen einen Umfang an, dass wir in Kärnten nicht einmal mehr mit den Übersetzungsarbeiten nachgekommen sind, geschweige denn mit den Entgegnungen und Stellungnahmen, obwohl von unserer Seite geschah, was in unseren Kräften lag. Durch viele Jahre wurde über die Kulturautonomie für Slowenen verhandelt. Es kamen auch die Vertreter der deutschen Minderheiten im Auslande und verlangten, dass Kärnten durch die Gewährung einer Autonomie für die Slowenen das Los der deutschen Minderheiten erleichtern müsse, dass also Kärnten mit gutem Beispiele in Europa vorangehen müsse, um damit vielleicht doch zu erreichen, dass auch die einzelnen deutschen Volksgruppen in den verschiedenen Staaten wenigstens annähernd das Gleiche erhalten, als die Slowenen in Kärnten bekommen haben.

Besonders schwierig wurde die Lage in Kärnten zur Zeit der Systemregierung, damals, als es zu einem Bündnis zwischen den »Koroskaslovenskastranka-Leuten« und der »Väterländischen Front« kam. Die massgebendsten Stellen der Vaterländischen Front im doppelsprachigen Gebiet waren oftmals mit National-Slowenen besetzt. Der erste Kampf wurde immer um die Schule geführt. Es gab bekanntlich über 80 utraquistische Schulen. Es war schon so weit, dass die Ernennung eines slowenischen Schulinspektors in gefährliche Nähe gerückt war. Einwandfrei und vorbildlich war in dieser ganzen Kampfzeit die Haltung unserer deutschen Lehrkräfte. Dass wir an Boden nicht verloren haben, ist in erster Linie ihr Verdienst.

Die nationalen Slowenen brachten als politische Partei bei den verschiedenen Wahlen immer rund 9.000 Summen auf. Bei der letzten Volkszählung im April 1939 erklärten ungefähr 45.000 Slowenen, dass sie sich nicht der deutschen, sondern der windischen oder slowenischen Umgangssprache bedienen. 7.500 Slowenen jedoch bekannten sich nicht nur zur slowenischen Muttersprache, sondern auch zum slowenischen Volkstum. Die Heimkehr der Ostmark in das Reich in den historischen Märztagen 1938 hat auch unserer grossen Sehnsucht, die wir der Weltkriegsgeneration angehören, die Erfüllung gebracht. Nun, wo wir beim Reiche sind, glaubte so mancher von uns, dass die den Kärntnern gestellte Aufgabe vollendet sei und dass man die Hände in den Schoss legen könne; ja in der Zeit von 1938 bis zum Balkanfeldzug war so mancher Kärntner der Meinung, dass jetzt, wo die Karawanken zur Reichsgrenze geworden sind, die Slowenen ohne unser Zutun einfach durch die Macht des Reiches hinweggefegt werden würden. Wer damals so dachte, hatte auf eins vergessen: auf das Miesstal und unsere Aufgaben in diesem Raum, der sich mit Linien nicht fest umschreiben lässt, aber doch im Grossen den Raum darstellt, der heute zum Gau Kärnten einschliesslich des Miesstales und Oberkrains gehört. Dass die Südslawen ihr Bestreben nicht aufgegeben haben, diesen Raum beherrschen zu wollen, zeigt das Verhalten der nationalen Slowenen in Laibach und zeigen verschiedene Vorkommnisse im ehemaligen Abstimmungsgebiet während des letzten Jahres. So musste endlich daran gegangen werden, durch die Gestapo vor allem im Gebiet nördlich der Karawanken, schärfer zuzugreifen. Seit wir in den Krieg mit der Sowjetunion eingetreten sind und damit in den Entscheidungskampf gegen den Weltkommunismus, sind auch bei uns in Kärnten Menschen festgestellt worden, die mit allen Mitteln einer nicht ungefährlichen Schulung versuchten, uns Schaden zuzufügen und hier auf dem Boden jahrhundertealten Volkstumskampfes eine offene Grenze zu schaffen. Die Ereignisse auf dem Balkan im Vorjahre geben uns die Handhabe, im Gebiet nördlich der Karawanken mit der sogenannten slowenischen Minderheit Schluss zu machen. Seit dieser Zeit gibt es in Kärnten kein slowenisches Minderheitsproblem mehr. Die Durchführung der Sicherungsmassnahmen erforderte damals u. a. die Inhaftierung einzelner Führer der Slowenen im ehemals doppelsprachigen Gebiet; einzelne wieder erhielten den Gauverweis.[2] So glauben wir, dass die Wenigen, die sich darüber hinaus seit der Volkszählung von 1939 noch zum slowenischen Volkstum bekannten, nun die Tatsachen sehen und unser Warnen und Werben verstehen würden. Wir haben uns getäuscht. Die kommunistische Propaganda nahm den Leuten jeden klaren Sinn.

Durch die Heimkehr des Miesstales und durch die Angliederung Oberkrains war uns die grosse Reichsaufgabe gestellt worden, diesen Raum, der zur Gänze deutscher Kulturboden und zum grössten Teil auch deutscher Volksboden ist, der durch deutsche Arbeit zu einer hohen Kulturstufe gekommen und nur in den letzten 20 Jahren gewaltsam balkanisiert worden war, wieder deutsch zu machen und mit deutschen Menschen zu erfüllen. Um diese Reichsaufgabe lösen zu können, müssen wir klar sehen, wie es in den einzelnen Gebieten und Abschnitten aussieht. Fest steht, dass wir mit der Zerschlagung des südslawischen Staates in weiter Front über die Karawanken nach Süden vorgestossen sind, die drei Kreise in Oberkrain mit dem Miesstal in Besitz genommen haben und damit in einem Raum leben, in dem mehr als ein Drittel der Bevölkerung sich nicht der deutschen Umgangssprache bedient. Wenn die sprachlichen Verhältnisse auch nicht mit dem Ausdruck der Gesinnung gleichzusetzen sind, so sind sie doch immerhin ein Anhaltspunkt und zeigen, welch schwere Arbeit unser harrt.[3] Diese Aufgabe können wir nur lösen, wenn wir Schluss machen mit allen deutschfeindlichen Bestrebungen in der ehemaligen Abstimmungszone A: wer hier noch an eine Wiedererrichtung eines slawischen Staates oder an den Sieg der Sowjetunion glaubt, für den ist in diesem Grenzraum kein Platz.

Unsere Aufgabe in Oberkrain und unsere Verpflichtung gegenüber dem Miesstale erfordern es, dass in kürzester Zeit reiner Tisch gemacht wird. Es kann nur eine klare Linie geben: In dem Gebiet nördlich der Karawanken müssen wir den Standpunkt vertreten, dass der Gebrauch der deutschen Sprache auch Ausdruck der Gesinnung bezw. des Bekenntnisses, zu welchem Volkstum man sich zugehörig fühlt, sein muss. Es kann heute niemand sagen er hätte keine Möglichkeit gehabt, die deutsche Sprache zu erlernen. Wer weiterhin slowenisch spricht, bekennt sich eben bewusst zum slowenischen Volkstum und damit zum Slawentum. Dieser Standpunkt ist durchaus richtig, weil wir beim Anschluss Oberkrains an Kärnten sofort ein Zusammengehörigkeitsgefühl der slowenischen Kreise diesseits und jenseits der Karawanken feststellen konnten. Ausflüge von slowenischen Gesangsvereinen von drüben her wurden organisiert in das Rosental, in das Bleiburger Gebiet usw., wobei es zu regelrechten Verbrüderungsfesten kam. Angesichts dieser Entwicklung mussten wir uns im Frühjahr 1942 dazu entschliessen, die führenden Kreise der Kärntner Slowenen ins Innere des Reiches umzusiedeln.[4] Nun aber sah man erst, wie wenig der Kärntner seine Grenzaufgabe versteht. Er vergass einfach worum es da ging. Er ruhte noch immer auf den Lorbeeren des 10. Oktober 1920 aus. Er hat die Zeit nicht mehr begriffen, die ihm neue grosse Aufgaben zur Lösung stellte. Er konnte es nicht verstehen, dass man auf der einen Seite Slowenen aus Kärnten aussiedelte, während man sich auf der anderen der Aufgabe unterzog, Oberkrainer einzudeutschen. Den einen war die Zeit, in der die Aussiedlung durchgeführt wurde, nicht recht, nach ihrer Meinung hätte man das im Winter machen müssen; hätten wir es im Winter getan, hätten die anderen wieder einzuwenden gewusst, dass man mit einer solchen Aktion auch besser die wärmere Jahreszeit abgewartet hätte. Solche Meinungen wurden aber alle einheitlich von der gleichen schwarzen Seite ausgestreut. Sogar Pgs fanden sich, die sich in ihrem politischen Unverstand an die Spitze dieser Greuelpropaganda stellten; das beweist nur, wieviel Aufklärungsarbeit von uns versäumt wurde bezw. wieviel noch in dieser Hinsicht geleistet werden muss.[5] Mit den ewigen »Wenn`s« und »Aber`s« wird keine praktische Eindeutschungsarbeit geleistet. Mit dem Gebrauch der windischen Umgangssprache muss einmal Schluss gemacht werden und zwar auch im privaten Verkehr. In dem Gebiet nördlich der Karawanken muss deutsch gesprochen werden; mit allen Mitteln ist das durchzusetzen. Es darf nur mehr deutsche Aufschriften gehen. In Kirchen, auf Fahnen, Kreuzen, Wegbildern und auf den Grabsteinen der Friedhöfe. Jeder muss sich in den Dienst dieser Aufgabe stellen und windische Aufschriften, wo auch immer befindlich, dem Gauamte Für Volkstumsfragen bekannt geben. Im ehemaligen gemischtsprachigen Gebiet sind noch immer eine grosse Anzahl slowenischer Bücher, besonders religiösen Inhaltes, vorhanden; auch sie müssen verschwinden. Systematisch muss diese slowenische Literatur erfasst und dem täglichen Gebrauch der Bevölkerung entzogen werden. Vor allem von sämtlichen Stellen der Partei und des Staates müssen durchdringende Weisungen gegeben werden, dass nur noch Deutsch gesprochen werden darf. Nach der Umsiedlung der Slowenen aus Kärnten wurde tatsächlich eine Zeitlang mehr Deutsch gesprochen; dieser Umstand wurde damals zu wenig ausgenützt, sodass jetzt wieder viel mehr slowenisch zu hören ist als nach der Umsiedlung der 180 Familien, die aus Kärnten in das Innere des Reiches kamen. Es finden sich sogar Bürgermeister, Ortsbauernführer, Angehörige vom BDM und HJ, die Windisch sprechen, besonders im Jaun- und Rosentale ist es so. Sogar in der Gauhauptstadt kommt es vor, dass einem Windischen bei einer Behörde windisch geantwortet wird; zur Rede gestellt verantwortet sich dann der Beamte damit, dass er auf solche Weise nur seine Sprachkenntnisse erweitere. Auch die nach Kärnten versetzten deutschen Geistlichen bemühen sich die slowenische Sprache zu erlernen, um ja mit der Bevölkerung im ehemals doppelsprachigen Gebiet in Kontakt zu kommen. Unsere erste und wichtigste Aufgabe ist daher in Zukunft die Ausmerzung des Slowenischen aus dem öffentlichen und privaten Leben; dabei muss der grösste Einfluss auf die Schuljugend ausgeübt werden. Schulaufsätze mit dem Thema »Warum spreche ich Deutsch« sollen für die Jugend richtunggebend sein. Dann werden die Kinder auch die Eltern fragen, warum sie im deutschen Reiche nicht Deutsch sprechen. Ferner muss an alle Stellen der Partei und des Staates die Weisung ergehen, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln bei uns in Kärnten die windische Mundart auszumerzen.

So kann die Volkstumsarbeit auch in dem Gebiet nördlich der Karawanken natürlich nicht aufhören, sondern ist auch hier zu intensivieren. Es muss jetzt wieder mit Dorfgemeinschaftsarbeit begonnen werden, wozu vor allem die Frauenschaft heranzuziehen ist, die in dem zu betreuenden Gebiet gut ist. Das gilt besonders vom Kreis Völkermarkt einschliesslich des Miesstales. Dort fanden Koch- und Nähkurse, Theateraufführungen, Gesangsvereinveranstaltungen usw. laufend statt. So wie seinerzeit in der Abstimmungszeit das Kärntner Volkslied als Kampflied des Kärntners, die beste Kampfwaffe gegenüber dem Feind aus dem Südosten war, muss auch jetzt wieder das deutsche Kärntner Lied, das eine ungeheure Kraft besitzt und das sich nicht uniformieren lässt, einen wesentlichen Bestandteil unserer Arbeit ausmachen und besonders muss dir Jugend wieder in diesem Gesang richtig geleitet werden.

Zur Bewältigung der uns heute gestellten grossen Reichsaufgabe sind Führer notwendig, die wir nicht etwa unter den Slowenen suchen dürfen. Auf seine Vergangenheit kann und muss Kärnten stolz rein; ob Kärntens Geschichte wirklich gross sein wird, das muss die jetzige Generation zeigen. Die Kärnten-Kreuz-Träger müssen wieder herausgeholt werden aus der bescheidenen Zurückgezogenheit, weil sie für den jetzigen Kampf ein Ansporn sind für Einsatz und Leistung. Die Führerschicht muss aus den eigenen deutschen Reihen gestellt werden, wobei dem Umstand Rechnung getragen werden muss, dass bei uns kein Ständestaat ist. Zur Zeit der Kärntner Volksabstimmung 1919-20 waren die Voraussetzungen andere. Damals war es notwendig , dass wir unterschieden zwischen Deutschen, Windischen und Slowenen. Damals wurden die Kampfrufe geprägt »Korosko Komoscem« und »Hinaus mit den Krainern« usw. Damals stand kein grossdeutsches Reich hinter uns. Auch in Wien hatten wir keinen Rückhalt, sondern wir waren auf unsere eigenen Kräfte allein angewiesen. Heute sind die Verhältnisse aber andere geworden; Kärnten ist jetzt südlichster Grenzgau eines grossen Reiches. Der Schutz dieses Reiches verlangt eine volkspolitische Bereinigung im Grenzgebiet. Deshalb dürfen wir auch nicht dulden, dass sich hier an der Grenze Slowenen im deutsch und staatsfeindlichen Sinn betätigen. Es kann auch keine Unterscheidung gemacht werden in Deutsche, Windische und Slowenen. Die Windischen, welche sich zur deutschen Volkszugehörigkeit bekannt haben, sind eben Deutsche und für die Slowenen kann hier kein Platz mehr sein.

Dieser Standpunkt muss auch bei den sozialen Einrichtungen unseres Staates mit aller Schärfe vertreten werden; so dürfen Kinderbeihilfen in Hinkunft nur an politisch Verlässliche gewährt werden, denn wir haben kein Interesse daran, mit den sozialen Errungenschaften unseres Reiches unseren Gegnern das Leben leicht und erträglich zu machen.

Bevor ich auf Oberkrain zu sprechen komme will ich noch kurz das Miesstal streifen, das immer ein Teil Kärntens war. Die Miesstalerkämpfer, die mit uns zusammen am Kärntner Freiheitskampf teilgenommen hatten, verlangten 1920 auch für ihr Gebiet eine Volksabstimmung; diese wurde ihnen nicht gewährt, die Miesstaler kamen gegen ihren Willen zum südslawischen Staat. Über 20-Jahre lang war dieses Gebiet der südslawischen Propaganda ausgeliefert, sodass das Zusammengehörigkeitsgefühl mit den Deutschen begreiflicherweise gelockert wurde. Der Kampf gegen die deutsche Sprache setzte vor allem in der Schule ein; daneben aber arbeitete der Sokolverein gemeinsam mit den klerikalen Kreisen an der Vernichtung des Deutschtums; gewaltsam wollten diese Kreise die Miesstaler zu Slowenen machen. Es ist verständlich, dass eine solche Methode in einem Zeitraum von 20 Jahre Erfolge erzielen musste, sodass wir vor einem Jahre im Miesstal feststellen mussten, dass ein grosser Teil der Jugend nicht mehr Deutsch sprechen konnte; ja, wir mussten auch feststellen, dass sogar die Alten das Deutschsprechen verlernt hatten, weil sie nur Slowenisch sprechen durften. Auf Grund dieser Voraussetzungen muss unsere Arbeit im Miesstal eine andere sein als im übrigen alten Kärnten; wir müssen dort noch viel Geduld haben und mit allen Mitteln auf die Bevölkerung einwirken, damit sie das Windische ehestens vergisst und die deutsche Umgangssprache gebraucht. Die Gesinnung im Miesstale ist gut, umso mehr Sorgfalt muss verwendet werden, damit kein Rückschlag eintritt. Man könnte sogar sagen, dass die Gesinnung eine bessere ist als in einem Teile des Jauntales.

Nun zu Oberkrain: Über dieses Gebiet herrschen die verschiedensten Ansichten.[6] Die meisten sind falsch. Nur die wenigsten behalten klare Linie. Wie liegen nun wirklich die Verhältnisse in Oberkrain? Von den rund 170 000 Einwohnern sind der grösste Teil Slowenen. Die Frage ist nur die, ob diese Slowenen Oberkrains eindeutschungsfähig sind; dazu ist zu sagen, dass auf Anordnung des Reichsführers SS die rassische Eignung und die rassischen Merkmale der ganzen Bevölkerung erhoben wurden. Das Ergebnis dieser Beurteilung, die von Fachleuten vorgenommen wurde, war, dass mindestens 80 % als rassisch so zu bezeichnen sind, dass sie eingedeutscht werden können. Wie soll nun die Eindeutschung dieser 170 000 oder 150 oder 140 000 Slowenen vorgenommen werden, ohne dass es zu einer gänzlichen Aussiedlung in Oberkrain kommt? Das eine steht fest, dass eine Eindeutschung ohne entsprechenden Einsatz von deutschen Bauern, Gewerbetreibenden und sonstigen Berufen nicht möglich ist. Es muss deutsches Blut nach Oberkrain.[7] Dar-über hinaus wird noch immer ein ansehnlicher Rest übrig bleiben, der für eine Umsiedlung in das Reichsinnere in Frage kommt. Der Eindeutschungsprozess wird lange dauern. Ein Zeitpunkt kann da nicht angegeben werden und schon gar nicht eine Anzahl von Jahren. Feststeht aber, dass die Eindeutschung möglich ist und zwar in viel kürzerer Zeit als sich dieser Prozess nördlich der Karawanken abgespielt hat, wenn wir die richtigen Methoden anwenden und keine wesentlichen Fehler machen werden. Bei der Durchführung der Eindeutschung ist wieder das Hauptaugenmerk auf die Jugend in Oberkrain zu richten. Die Entscheidung darüber, ob uns die Lösung unserer Aufgabe in Oberkrain gelingen wird, liegt bei der Jugend in Oberkrain und die werden wir bekommen.[8] Ich verweise auf die schönen bisherigen Erfolge in den NSV-Kindergärten und der H. J.- Erziehung. Wenn man die Jungens und Mädels aus Oberkrain gesehen hat ohne sie sprechen zu hören, würde man auf keinen Fall glauben, dass sie aus einem Gebiet stammen, in dem man nicht Deutsch spricht, man würde vielmehr meinen, dass sie aus Bayern, Salzburg oder aus Altkärnten sind. Aus dieser Jugend werden wir schon Freunde des Deutschen Reiches machen. Wir werden in ihnen den soldatischen Geist wachrufen, den unbedingten Gehorsam und den Respekt vor dem Führer. Sie sind ja gar nicht 100 %-ige Slowenen, sondern sie haben viel deutsches Blut in sich. Oberkrain weist überall stärkste Merkmale deutscher Kultur auf.

Wir haben uns mit allen Mitteln dafür einzusetzen, um die Bevölkerung zurückzugewinnen, die ja nichts dafür kann, dass sie durch eine slowenische Erziehung uns entfremdet wurde. Die nationalslowenischepanslawistische Propaganda wollte dieses Land unbedingt dem Slawismus zuführen. So wurden diese Menschen in Oberkrain durch eine gewaltsame Erziehung im slawischen Sinne abwendig gemacht und gewonnen. Nicht umsonst ist Koroseè insbes. in Oberkrain tätig gewesen. Es wird sich nun zeigen, ob auch wir in der Lage sein werden, den wesentlichen Teil dieser Menschen zurückzuholen. Die Ansätze für diese Arbeit sind - wie schon erwähnt - gut. Wir müssen uns bewusst sein, dass für diese Arbeit seit der Besetzung erst ein Jahr verflossen ist und das was geleistet wurde, mitten im Kriege getan werden musste. Wir könnten auf andere Erfolge zurückblicken wenn andere Verhältnisse wären.

Das mittlere Alter in Oberkrain, das sind die Menschen von 18 - 40 Jahren ungefähr, werden wir kaum für uns gewinnen, da werden wir wohl meist vergeblich werben. Wir können aber erreichen, dass sie duldsam werden. Sie werden uns zwar innerlich fremd bleiben, aber sie dürfen sich nicht gegen uns aufzulehnen getrauen. Widerstand dürfen wir nicht dulden. Dieser Zustand wird solange dauern, bis die Jugend herangewachsen ist. Anders ist es bei der Generation des ersten Weltkrieges. Hier bestehen Anknüpfungspunkte. Die alten Kämpfer aus dem Weltkriege können in Oberkrain auch fast alle Deutsch. Sie haben noch die gemeinsamen Erinnerungen an Kärnten und Krain.

Auf Grund einer solchen Einstellung der Bevölkerung muss sich unsere weitere Arbeit in Oberkrain aufbauen. Wir haben nichts davon wenn sich alle 100 %-ig als Mitglieder KVB einschreiben lassen, weil es ja doch keine 100 % sind, die zu uns stehen. Wir müssen vielmehr trachten, Gruppen herauszuschälen, die schon so weit sind, dass sie sich trotz der jetzigen Verhältnisse zu uns bekennen. Bisher habe ich von keiner Versammlung gehört, dass ein Oberkrainer zu seinen Leuten gesprochen hätte; auch im Karawankenboten ist noch nie ein Aufsatz erschienen, den ein Slowene aus Oberkrain geschrieben hätte. Das soll keine Kritik sein, wir müssen ja alle lernen. Es muss uns so rasch als möglich gelingen, die Slowenen aktiv auf unsere Seite zu bringen. Ein Zuwarten der Bevölkerung, wie der Krieg ausgehen wird, können wir nicht dulden, denn damit können wir nichts anfangen. Die Bevölkerung in Oberkrain muss jetzt schon aus ihrer Reserve heraustreten. Augenblicklich ist die Lage infolge der Banden schwierig. Die verschiedensten Gerüchte sind im Umlauf. Dabei wird masslos übertrieben, auch von Leuten, die von unten heraufkommen und sich wichtig machen wollen. Durch solche Gerüchte aber wird nur einer feindlichen Propaganda Vorschub geleistet. Den Tatsachen gegenüber wollen wird uns durchaus nicht verschliessen, aber Gerüchte werden nicht geduldet werden.

Es wurde oft gesagt, in Oberkrain sei falsch gearbeitet worden; das Militiär, das seinerzeit mit offenen Armen empfangen worden war, müsse wiederkommen. Die üble Umsiedlung habe alles verdorben, als man die Leute aus den Betten herausriss und nach Serbien brachte. Dadurch sei erst in der Bevölkerung der Widerstandsgeist rege geworden. Solches und Ähnliches wird in unvernünftiger und dummer Weise als böse Propaganda nachgesprochen denn die Wahrheit sieht anders aus.[9]

Die Slowenen kämpften so schwach gegen uns, weil sie die Unzulänglichkeit ihrer Vorbereitungen sahen und weil sie vor der deutschen Wehrmacht Respekt hatten. Sie konnten sich auf einen Kampf mit uns nicht einlassen. Sie waren froh, dass ihnen von unserer Wehrmacht nichts geschah, deshalb waren alle vorerst so freundlich. Auch unsere Wehrmacht hatte keinen Grund, gewaltsam einzuschreiten, weil sie ein Land ohne Widerstand vorfand. Um die politische Aufgabe in Oberkrain sich zu kümmern war ja nicht ihre Aufgabe. Damals gab es auch noch keine Banditen. Die kamen erst beim Krieg gegen Stalin, der mit dem Beginn unserer Eindeutschungsarbeiten in Oberkrain zusammenfiel. Wenn unsere Arbeit nicht von Anfang an erfolglos sein sollte, mussten die Führer der Gegenpropaganda entfernt werden. Bezüglich Oberkrain glaube ich, dass wir noch zu wenig Intelligenz ausgesiedelt haben. Sonst würde dort heute mehr Ruhe herrschen. Später sagte man wieder, die Partei habe alles verhaut, denn früher habe es keine Banden gegeben. Auch das ist falsch. Die Banden wären so oder so gekommen. Dieser unausbleiblichen Auseinandersetzung wären wir nie ausgewichen. Daher muss endlich einmal auch mit dieser ganz üblen Kritik Schluss gemacht werden, und das gehört mit zu unserer Aufgabe.

Abschliessend will ich nun noch zur Reichsaufgabe selbst etwas sagen: Jetzt beginnt für uns Kärntner die Zeit der wirklichen Bewährung. Ich habe den grossen und festen Glauben, dass wir die Sache schaffen werden, wenn wir rastlos tätig sind und unentwegt wandern und predigen. Kärnten muss aufgeschlossen werden für unsere grosse Aufgabe. Unser altes Kärnten muss sich mehr als bisher noch mit dem ehemaligen Abstimmungsgebiet und dar-über hinaus mit dem Miesstal und mit Oberkrain befassen. Jeder einzelne Bewohner Kärntens muss sich bewusst werden, dass es sich da um die Lösung einer ganz besonderen Aufgabe zum Schutze unseres Gaues und des gesamten Reiches handelt. In Hinkunft darf es nicht mehr vorkommen, dass ein Oberkärntner Bauer in völliger Verkennung der Aufgaben sich weigert, in einer Gegend Unterkärntens angesiedelt zu werden mit der Begründung, dass er unter Windischen nicht leben wolle. Jeder muss Anteil nehmen an der direkten Lösung unserer Aufgabe im doppelsprachigen Gebiet im Miesstal und in Oberkrain. Jeder Parteigenosse und Volksgenosse muss aktiv bei den Aufgaben des Gauamtes für Volkstumsfragen mitarbeiten. Zur Herstellung des Kontaktes unseres Amtes mit der Bevölkerung bezw. mit den Parteiund Staatsstellen in den Kreisen wurde für jeden Kreis ein kommissarischer Kreisamtsleiter bestellt.[10] Welche Aufgaben das Gauamt für Volkstumsfragen zu bewältigen hat, will ich kurz bekanntgeben: es umfasst 4 Hauptstellen, innerhalb welcher sämtliche Volkstums-, sowie volks- und grenzpolitischen Fragen bearbeitet werden. Bearbeitet wird

  1. Die Hauptstelle für aktive Grenzlandarbeit;[11] ihr ist unterstellt die Stelle für Pflege u. Förderung des Deutschtums, ferner wirtschaftliche und finanzielle Unterstützung des Grenzlandes aus Mitteln der Partei und der staatlichen Grenzlandfürsorge, die Planungsstelle, die sich mit der Ausarbeitung der notwendigen Vorschläge zur endgültigen Sicherung und Eindeutschung des Grenzlandes, mit der biologischen und wirtschaftlichen Durchdringung des kulturellen Aufbaues in Zusammenarbeit aller hierfür zuständigen Ämter der Partei, des Staates und der kommunalen Selbstverwaltung zu befassen hat.

    Eine weitere Unterabteilung dieser Hauptstelle ist die sogenannte Verbindungsstelle, der die Zusammenfassung und Ausrichtung der verschiedenen mit Grenz-, Volkstums- und Auslandsfragen befassten Stellen der Partei und ihrer Gliederungen, sowie der Volkstumsverbände im Sinne einer einheitlich gelenkten Volkstumsarbeit obliegt.

  2. Die zweite Hauptstelle nenne ich Hauptstelle für Kameradschaftsarbeit;[12] es ist die Hauptstelle für völkische Schutzarbeit. Sie befasst sich mit der genauen Beobachtung der politischen Lage im Grenzgebiete sowie aller auch im Altgau tätigen fremdvölkischen Arbeitskräfte; dieser Stelle obliegt ferner die Ausrichtung des Verhaltens der Bevölkerung gegenüber diesen Fremdvölkischen im Rahmen einer zu schaffenden Gaudienststelle »Völkische Schutzarbeit« der Vo-Mi. Weiters wird sich eine Abteilung dieser Hauptstelle mit der Lenkung, Betreuung und Eindeutschung der im Altgau Kärnten lebenden Windischen und Oberkrainer befassen müssen, sowie mit der Anbahnung einer gesunden Durchblutung des Gesamtgaues durch Bevölkerungsaustausch, wobei der Austausch von Beamten, Jugendlichen und Lehrlingen, von Angestellten in den verschiedensten Berufen in Frage kommt. Schliesslich untersteht dieser Stelle auch die Studentenobsorge, usw.
  3. Die dritte Hauptstelle ist für Presse, Propaganda und Schrifttum;[13] und als
  4. kommt noch bis zum Abschluss der Kanaltaler Umsiedlung die Hauptstelle für Umsiedlung dazu.[14]
    Zur Umsiedlung selbst ist zu sagen, dass die Kanaltaler jetzt zum grössten Teile anstelle der slowenischen ausgesiedelten Bauern eingesetzt werden. Auch über diese Bauernansätze in Kärnten werden Gerüchte verbreitet, zu denen ich folgendes feststelle: Auch der Kanaltaler ist ein Kärntner Volksgenosse, er hat mit uns zusammen im ersten Weltkriege gekämpft und hat durch alle Jahrhunderte Anteil an der Geschichte unserer grossen Vergangenheit. Zwei Jahrzehnte lang hat er sich der Verwelschung widersetzt. Als ihm die Möglichkeit der Auswanderung ins Reich geboten wurde, da konnten nur solche optieren, die sich zum deutschen Volkstum bekannten. Wenn der Kanaltaler da oder dort nicht so ist, wie wir es erwartet haben, soll man ihm daraus keinen Vorwurf machen, sondern wir sollen mithelfen, dass er jetzt ein guter Bauer wird. Wenn der Kanaltaler sagt, dass ihm ein Hof zu gross sei, beweist das nur seine Ehrlichkeit und Bescheidenheit. Man muss ihm Mut zusprechen. Auch politisch wird der Kanaltaler voll und ganz entsprechen. Wir haben ihn ja gerufen und in Berlin wegen der seinerzeitigen Zugehörigkeit des Kanaltales zu Kärnten um die Entscheidung gebeten, dass für die Kanaltaler der Reichsgau Kärnten als Aufnahmegebiet bestimmt wird; durch die Ansetzung in Kärnten wird auch der Kanaltaler ein Kämpfer für Kärnten und wird mitarbeiten an den grossen Reichsaufgaben, die der Führer unserem Gau Kärnten zur Bewältigung gestellt hat.[15]
1
Archiv des Institut za narodnostna vprasanja, Ljubljana, Smlg. A. Maier Kaibitsch, (16 S.).
2
Siehe Dok. Nr. 175.
3
Siehe Dok. Nr. 208.
4
Siehe Dok. Nr. 116, 216 u. 281.
5
Siehe Dok. 287.
6
Siehe Dok. Nr. 91 u. 148.
7
Siehe Dok. Nr. 236, 237, 239, 240, 243, 254, 258, 262, 267, 268 u. 270.
8
Siehe Dok. Nr. 208.
9
Siehe Dok. Nr. 101.
10
Siehe Dok. Nr. 234.
11
Geführt vom Hauptmann Karl Fritz.
12
Geführt von Reinhold Mohrenschildt.
13
Vermutlich nicht besetzt.
14
Geführt von Dr. Wanner.
15
Siehe Dok. Nr. 116.

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