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Aufsatz des Bundesführers des Kärntner Volksbundes »Ziel und Aufgaben des Kärntner Volksbundes«[1]

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Veröffentlicht im Mitteilungsblatt des Kärntner Volksbundes, Jg. 1941, Folge 1 (August 1941), S.3--4.
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Diese Folge des Mitteilungsblattes des Kärntner Volksbundes enthält auch die Verordnung des Chefs der Zivilverwaltung in den besetzten Gebieten Kärntens und Krains über die Gründung des Kärntner Volksbundes. Siehe Dok. Nr. 74.
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Über den organisatorischen Aufbau des Kärntner Volksbundes siehe Karawanken Bote vom 5. und 26. 7. 1941 und die Angaben im Mitteilungsblatt des Kärntner Volksbundes, Jg. 1941, Folgen 1--4 (August-November 1941), über dessen Tätigkeit und weitere Entwicklung die Dok. Nr. 148, 168 u. 188.

Der Bundesführer

Ziel und Aufgaben des Kärntner Volksbundes.

Der Kärntner Volksbund wurde durch die vorstehende Verfügung[2] des Chefs der Zivilverwaltung für die besetzten Gebiete Kärntens und Krains ins Leben gerufen mit dem Ziel, die deutschen Menschen dieser Gebiete, sowie alle ihre Bewohner, die auf Grund ihres arischdeutschen Blutsanteils die Rückführung in die deutsche Volksgemeinschaft erstreben, zu erfassen.

Darüber hinaus ist dem Kärntner Volksbund die Aufgabe gestellt, die von ihm erfassten Menschen seelisch, geistig und politisch zu führen, sie zu Bürgern des Reiches zu erziehen und sie in die Volksgemeinschaft der Deutschen hineinwachsen zu lassen.

Die blutsmässigen Bindungen zwischen den Menschen der neuen Gebiete und dem alten Teil des Gaues Kärnten sind sehr vielseitig und unerhört stark. Zahlreich sind die Familien, deren Angehörige im Reich leben und volksbewusste Deutsche sind. Ebenso zahlreich sind jene Menschen dieses Gebietes, in denen das Bewusstsein schlummert, dass sie Nachkommen der Deutschen sind und die aus ihrer Familiengeschichte wissen, dass ihre Eltern und Grosseltern sieh noch der deutschen Umgangssprache bedienten und sich zum Deutschtum bekannt haben. Noch weit grösser jedoch ist die Zahl jener, deren Namen offensichtlich slowenisiert wurden und die heute nicht mehr wissen, dass sie die Nachkommen deutscher Ansiedler dieses Gebietes sind.

Sie alle gilt es zu erfassen und ohne Rücksicht auf die Verschiedenartigkeit der Sprache zu einer Gemeinschaft zu formen. Nicht die Sprache ist der sichtbarliche Ausdruck für ein Volkstum, sondern das gemeinsame Blut. Gleiches Blut gehört aber in ein gemeinsames Reich, wenn auch die verschiedene Sprache noch trennend zwischen den Trägern gleichen Blutes stehen mag.

Der Kärntner Volksbund weckt die Stimme des Blutes. Er fordert jeden zum Bekenntnis und zur Mitarbeit auf, der auf Grund seines Blutsanteiles zu dieser Mitarbeit für würdig befunden wurde.

Das Ziel des Kärntner Volksbundes ist es, dieses Land, das einst deutscher Kultur- und Siedlungsboden gewesen ist, wieder deutsch zu machen und seine Menschen zum Deutschtum zurückzugewinnen. Nach Erfüllung dieser Aufgabe wird aus dem Kärntner Volksbund die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Adolf Hitlers mit ihren Gliederungen und angeschlossenen Verbänden erstehen.[3]

1
Veröffentlicht im Mitteilungsblatt des Kärntner Volksbundes, Jg. 1941, Folge 1 (August 1941), S.3--4.
2
Diese Folge des Mitteilungsblattes des Kärntner Volksbundes enthält auch die Verordnung des Chefs der Zivilverwaltung in den besetzten Gebieten Kärntens und Krains über die Gründung des Kärntner Volksbundes. Siehe Dok. Nr. 74.
3
Über den organisatorischen Aufbau des Kärntner Volksbundes siehe Karawanken Bote vom 5. und 26. 7. 1941 und die Angaben im Mitteilungsblatt des Kärntner Volksbundes, Jg. 1941, Folgen 1--4 (August-November 1941), über dessen Tätigkeit und weitere Entwicklung die Dok. Nr. 148, 168 u. 188.

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